Once Upon A Time In The West

mondegreen
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Re: Once Upon A Time In The West

Beitrag von mondegreen » vor 3 Wochen

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Heaven's Gate
(Michael Cimino, 1980)

Nicht wenige der zuletzt von mir gesehenen Western waren kommerzielle Misserfolge. Aber den Vergleich mit dem desaströsen Abschneiden von Heaven's Gate bei Publikum und Kritik hält keiner stand - handelte es sich bei diesem zumal um eine Großproduktion, die nur einen kleinen Prozentsatz der immensen Kosten einspielte. Michael Cimino handelte sich eine Goldene Himbeere ein und war für erstmal weg vom Fenster. So schlecht, wie von manchen wahrgenommen, fand ich HG keineswegs. So ganz habe ich ihn aber ehrlicherweise nicht erfassen können. Aufgrund der Überlänge habe ich erst zwei Stunden gesehen, die restlichen anderthalb folgten mit einem Abstand von knapp einer Woche. Dadurch habe ich natürlich kein Gefühl für den Rhythmus des Films entwickeln können. Ich kann nur sagen, dass mir das letzte Drittel am besten gefallen hat. Müsste ich ein zweites Mal und dann in einem Rutsch schauen. Allerdings glaube ich nicht, dass sich die Wertung dramatisch ändern würde.

6,5/10

Heaven's Gate
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Re: Once Upon A Time In The West

Beitrag von mondegreen » vor 2 Wochen

Cattle Annie and Little Britches
(Lamont Johnson, 1981)

Vorweg: Auf einem Tablet gesehen, mit schlechter Bildqualität (Youtube). Das mag zum Eindruck beigetragen haben.
Leicht feministisch angehauchter Western um zwei Ausreißerinnen, die sich einer Gang anschließen. Komödiantisch angelegt, jedoch nur leidlich unterhaltend. Burt Lancaster ist für mich das größte Plus des Films.

5,5/10

Cattle Annie



The Ballad of Gregorio Cortez
(Robert M. Young, 1982)

Auch auf Tablet gesehen. Nicht das geeignete Medium für dieses Genre.
Dieser "Ballade" liegt eine wahre Begebenheit zugrunde. Um die Jahrhundertwende wird der Mexikaner (Edward J. "Adama" Olmos) wegen vermeintlichen Mordes an einem Sheriff kreuz und quer gejagt. Die interessante Erzählweise aus verschiedenen Perspektiven, leicht erinnernd an "Rashomon", kommt durch die spröde Inszenierung und teils blasse Mimen leider nicht richtig zur Entfaltung.

5/10

The Ballad of Gregorio Cortez
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Re: Once Upon A Time In The West

Beitrag von mondegreen » vor 2 Wochen

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Pale Rider
(Clint Eastwood, 1985)

Zweitsichtung nach ca. 11 Jahren. Hat viele Anklänge an "Shane" und dadurch etwas von einer Neuinterpretation. Die mythisch-religiöse Komponente, die in der Titelfigur des Stevens-Klassiker schon angelegt war, wird hier noch gesteigert. Der Held ist ein Priester und Revolverheld, der anscheinend von den Toten wiederauferstanden ist - ähnlich wie die Hauptfigur in "High Plains Drifter". Die Story einer geknechteten Gesellschaft, die Unterstützung durch einen Fremden erhält, ist und bleibt gut. Hier wird sie noch durch einen Schuss Ökokritik angereichert. Die Szenen mit der Teenietochter und dem Priester, nach dem sie sich verzehrt, fand ich bereits beim ersten Sehen nicht so überzeugend. Der High-Noon-artige Showdown ist zwar gut in Szene gesetzt, aber das Verhältnis einer gegen Sieben setzt voraus, dass sich die Sieben schon ziemlich blöd anstellen müssen. Da wären ein paar Bösewichter weniger vielleicht besser gewesen.

(knappe) 7/10

Pale Rider
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Re: Once Upon A Time In The West

Beitrag von mondegreen » vor 2 Wochen

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Silverado
(Laurence Kasdan, 1985)

Hommage an die epischen Western der 50er- und 60er-Jahre. Das ist sympathisch, birgt aber auch Probleme. Die Darstellerriege ist durch und durch mit prominenten Nasen der 80er besetzt. Nur bei Kevin Kline, John Cleese, Jeff Goldblum, Scott Glenn hatte ich Schwierigkeiten, ihnen den Westerner abzukaufen. Die passen für mich nicht einfach in die Szenerie, das gilt sogar für Kevin Costner, der ja später noch wichtige Beiträge zum Genre abliefern sollte, aber hier mit seinem coolen Waffengefuchtel eher in einen zeitgenössischen Actionreißer zu passen scheint. "Silverado" zielt mehr aufs Auge ab, Action und die Optik wissen zu überzeugen, die Story ist mir dagegen zu episodisch und ein bisschen nach Baukastenprinzip entworfen.

6/10

Silverado
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