Danwalkers Filmtagebuch Reboot

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Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 1 Jahr

#2481 „Pillow Talk“ von Michael Gordon

Erster der drei Filme von Day und Hudson. Abgefilmtes Theater, das in feinster Weise die Möglichkeiten des Kinos ausnutzt. Aber es ist sehr unterhaltsam, hat ein hohes Tempo. Aus heutiger Sicht hat der Film sicher ein wenig Staub angesetzt. Frauen zu Ohrfeigen, eine nach Hilfe schreiende Frau auf der Strasse einfach zu ignorieren. Alles seltsam.

Fazit: 6 von 10 Punkten
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Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 1 Jahr

#2482 "Lover Came Back" von Delbert Mann

Zweiter Film der Day-Hudson Trilogie. Deutlich langsamer, weniger snappy, als der erste Film. Doris Day ist mir zu devot, auch das wie im ersten Film. Sobald ein freundlicher Mann ihr Aufmerksamkeit schenkt, wirft sie sich ihm zu Fuessen. In einzelnen Szenen dieses Mainstreamfilms kann man sehen, wie die ersten Risse in der Zensur aufkommen. Allzu viel Spass hat es insgesamt leider nicht gemacht.

Fazit: 5 von 10 Punkten
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Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 1 Jahr

#2483 "Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald" von David Yates

Die Geschichte passt nicht mehr so, wie im ersten Film. Ständig muss das Rätsel gelöst werden und dann das naechste. Die einzelnen Handlungsstraenge, besonders der der Lestranges fand ich einfach nur schwach. Vor allem: Es gibt viel weniger Tierwesen. Das stört mich. Insgesamt ist es schon ein Film, den man sich ansehen kann, es gibt definitiv viel zu sehen. So richtig mein Herz steckt aber nie drin.

Fazit: 7 von 10 Punkten
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Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 1 Jahr

#2484 "The Jungle Book" von Wolfgang Reithermann

Einer der mistgesehenen Filme meiner Kindheit. Hat mir immer noch sehr viel Spass gemacht. Als Film ist es ein wenig bieder. Im Grunde kommt eine Station nur nach der anderen. Erst die Affenm dann die Geier usw. Weil es alles Schwung und Verve hat war das aber in Ordnung für mich. Wesentlich weirder sind die rassistischen Untertöne des ganzen. Und bei allem Respekt, die sind einfach da. Das wirft die interessante Frage auf, warum ich das diesem Film durchgehen lassen wuerde, einem anderen, dem ich aber nicht so emotional verbunden bin nicht. Knapp:

Fazit: 9 von 10 Punkten
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Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 1 Jahr

#2485 "Astrid" von Pernille Fischer Christensen

Film ueber die Zeit, als Astrid Lindgren ihr uneheliches Kind nach Dänemark geben musste. Startet am 6.Dezember in den Kinos. Hat mich sehr beruehrt. Astrid Lindgren musste einen Rückschlag nach dem anderen hinnehmen. Gleichzeitig ist es auch ein schmerzhafter Reifeprozess, den ich im Film als sehr intensiv wahrgenommen habe. Männer werden hier zu Randfiguren, was auch gut so ist. Denn am Ende ist das hier ein „Frauenproblem“, entrechtet und gesellschaftlich entwertet sind sie es, mit den Konsequenzen der veralteten patriarchalischen Strukturen leben muessen. Heute sind wir ein wenig weiter, wenn auch nicht besonders viel.

Fazit: 8 von 10 Punkten
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Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 1 Jahr

#2486 "Die Affäre Borgward“ von Marcus O. Rosenmüller

Film ueber den Bremer Autobauer Borgward, der Anfang der 60er Jahre aus Inkompetenz auf vielen Seiten sein Imperium verloren hat. Als Film ist es etwas ungelenk, mit einigen schnellen Sprüngen und seltsam eingebauten dokumentarischen Ausschnitten. Auch schauspielerisch hat es mich nicht immer ueberzeugt, auch wenn das vielleicht am recht komplizierten getexteten Buch liegt. Und doch ist es eine starke Geschichte, eine Art Norman Osbourne im Reim Spider-Man Geschichte, in der der Patriarch aus dem Unternehmen gedrängt wird. Wenn er dann dabei zusehen muss, wie sein Werk aus verschiedenen Gründen vor die Hunde geht, dann hat das schon eine gewisse Tiefe.

Fazit: 7 von 10 Punkten
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Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 1 Jahr

#2487 "Julie" von Andrew L. Stone

Film aus dem Jahr 1956, bei dem die Day wohl auch als Produzentin ihre Finger mit ihm Spiel hatte. Es beginnt als Eifersuchtsdrama, dann Mordmystery, dann, völlig irre, muss sie auch noch ein Flugzeug landen. Das klingt alles so, als wenn das nicht zusammenpassen wuerde. Und das tut es auch nicht. Ansehen kann man sich es dann doch irgendwie, einen bleibenden Eindruck hinterlässt es aber nicht.

Fazit: 5 von 10 Punkten
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