Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 80
Registriert: vor 6 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 2 Monate

#2449 „Star Trek Into Darkness“ von J.J. Abrams

Ist eindeutig lahmer als der erste Teil. Hier sind eigentlich ein paar coole Sachen drin, Cumberbatch allen voran. Aber es reisst mich einfach nicht vom Hocker. Mal wieder Rache ist verschenkt. Der Admiral, der seinen Fehler ausbügeln will, mir egal. Die ewigen Streitereien zwischen Kirk und Spock. Uninteressant. Klingonen nur kurz angedeutet. Wirklich toll ist einmal mehr die Liebe zur Enterprise, sie war nie schoener. Die Actionszenen sind super. Eine Szene, die aber alles über den Film sagt ist der Cameo von Leonard Nimoy. Sowas hatten wir doch schonmal. Das vermittelt das Gefuehl, dass sie nicht wussten, wo die Reise mit diesem Film hingehen soll. So wiederholen sie einiges, spiegeln anderes, aber auf einen Füssen steht dieser Film nie. Knapp:

Fazit: 7 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 80
Registriert: vor 6 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 2 Monate

#2450 „Beethoven“ von Brian Levant

Hatte ich nie ganz gesehen. Einer dieser Filme, die man auch sehr gut ohne Ton versteht, weil es im Grunde Stummfilme sind. Es gibt reichlich Aktion, Grimassen und hübsche Hunde. Kann schon verstehen, warum das mal gut gelaufen ist. Ist dann auch wunderbar kurz und verweilt nie zu lange an einem Punkt. Guter Kinderfilm, allerdings ohne besondere weitere Ebene.

Fazit: 6 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 80
Registriert: vor 6 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 2 Monate

#2451 „Charlie and the Chocolate Factory“ von Tim Burton

Ich weiss nicht, was mir der Film sagen will. Lange Zeit ist völlig unklar, wo die Reise eigentlich hingeht. Als Willy Wonka dann mal erklärt, was er eigentlich will, ist das völlig banal, ja fast unwichtig. Johnny Depp ist völlig fehlcast, aber das liegt nicht an seiner Performance. Willy Wonka ist sehr uninteressant, die Rolle könnte viel mehr Schaerfe, Edge vertragen. Optisch ist das alles top, so kann ich nicht von einem richtig schlechten Film reden. Aber eine zweite Ebene ist nicht sehr sorgfältig herausgearbeitet. Deswegen ist das hier vor allem verschenktes Potential.

Fazit: 5 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 80
Registriert: vor 6 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 1 Monat

Ich war sechs Wochen in den USA und hatte nur mein Handy dabei, wo es mir dann zu muehsam war ins Forum zu gehen. Notizen ueber gesehene Filme habe ich mir dennoch gemacht. Hier alles in einem Abwasch.

#2452 „Thor: Ragnarok“ von Taika Waikiki

Hier wurde doch deutlich an der Gagschraube gedreht. Teilweise war es fast drüber, ich würde sagen der Film geht locker als Actionkomödie durch. Unterhalten hat es mich aber tatsächlich am besten glaube ich. Der Film hat ordentlich Zug, auch wenn ich den Plot einmal mehr banal finde. Ist die Luft raus? Vielleicht. Frage mich eh, wo diese Serien noch hinführen sollen.

Fazit: 7 von 10 Punkten

#2453 „Avengers: Infinity War“ von Anthony und Joe Russo

Respekt dafür so viele Figuren unterzubringen, aber überladen ist es dennoch. Thanos gefällt mir überraschend gut. Das er im Tod das Schöne sieht ist ein nicer Twist. Ansonsten ist es recht talky, die virale Aufregung über Star-Lord halte ich für overhyped. Wer weiß, vielleicht hat das Studio den bewusst gesteuert? Knapp:

Fazit: 6 von 10 Punkten

#2454 „A Quiet Place von John Krasinski

Der Film lebt komplett von der Spannung, dass es keines Geräusche geben darf. Dafür wird relativ wenig mit Geräuschen gespielt. Wenn mal Batterien auf einem Brett abgelegt werden, dann ist das ein ziemlicher Schocker. So kleinen effektive Momente hätte es ruhig mehr geben können. Die großen Schockmomente zünden alle, ich sage nur abstehender Nagel. Ich bin nicht ganz sicher, ob der Score der richtige ist. Er klingt mach klassischem Horrorfilm, mit Bässen und tiefen Bläsern. Manchmal ist das auch einfach platt. Insgesamt aber fesselndes Ding. Knapp:

Fazit: 8 von 10 Punkten

#2455 „Wayne‘s World“ von Penelope Spheeris

Habe diesen Film im Brooklyn Bridge Park mit der Skyline von Manhattan im Hintergrund gesehen. Der Film war also zweitrangig. Es ist ein dünnes Geschichtchen, dem ein Fokus auf entweder die Love Story oder das Berühmtwerden gut getan hatte. So verläuft es sich um nix. Die Gags sind mild, fast unschuldig. Die Chemie zwischen Wayne und Garth ist super. Gegen die Skyline hat er keine Chance. Knapp:

Fazit: 6 von 10 Punkten

#2456 „The Meg“ von Jon Turteltaub

Weniger schräg als „Sharknado“ und auch nicht besonders viel Horror. Man schaut es sich an und es plätschert. Für einen Monster Film ist es eigentlich zu wenig. Interessant ist das der Film China überall drauf geklebt hat, was vermutlich daran liegt dass ich die Chinesen alles bezahlt haben. Alles scheint internationaler zu werden. Knapp:

Fazit: 6 von 10 Punkten

#2457 „Christopher Robin“ von Marc Forster

Reichlich sentimentaler Film, dem ein bisschen mehr Leichtigkeit nicht geschadet hätte. Denn wenn sie da sind, dann funktionieren sie sehr gut, so als Christopher und Winnie Puh durch London laufen. Am Ende hat er mich dann aber doch gekriegt, denn die animierten Figuren sind zu sympathisch. Die Botschaft mag platt sein, aber wer möchte sich nicht das Kind in sich erhalten? Knapp:

Fazit: 8 von 10 Punkten

#2458 „Black Panther“ von Ryan Coogler

In vielerlei Hinsicht eine klassische Originstory, gleich mit zwei toten Vätern, deren Ableben zwei der Figuren in Aktion bringt. Es ist alles stylisch ins Bild gesetzt, manchmal hätte ich mir ein wenig mehr Lockerheit, Comic Relief, gewünscht. Ob man sich klar war, dass das möglicherweise nicht mürbster nächste Blockbuster ist, sondern ein wichtiger kultureller Schritt? Von Boseman als Lead bin ich nicht überzeugt. Jordan stiehlt ihm die Show. Aber das der Bösewicht besser ist als die Hauptfigur ist ja auch nicht neu.

Fazit: 7 von 10 Punkten

#2459 „Paterno“ von Barry Levinson

HBO-Film über den Pädophilieskandal an der Penn State, der im Jahr 2011 öffentlich wurde. Es ist wirklich schwer hier zu irgendjemandem eine Bindung aufzubauen. Paterno wird von Pacino gespielt und der bringt seine larger than life Persönlichkeit passenderweise mit in die Rolle. Es ist leider keine besonders gelungene Rolle. Paterno ist ein alter Sack, der sich der Gegenwart verweigert. Er sieht nie ein, dass er im Unrecht ist. Das mag realistisch sein, ist aber vor allem unbefriedigend. So schleicht der Film vor sich hin, ohne wirklich irgendwo anzukommen. Die Darstellung des Hasses auf die Medien ist linke Träumerei, „schaut euch an, wie sich die Menschen im Pöbel verhalten.“ Ich kann nicht sehen, wie das den Film weiterbringt, es wirkt selbstmitleidig. Knapp:

Fazit: 7 von 10 Punkten

#2460 „Chappaquidick“ von John Curran

Ich bin durchaus überrascht, wie schlecht Ted hier wegkommt, wenn man bedenkt wie liberal Hollywood derzeit ist und auch einige der Beteiligten. Man sieht hier den physischen Tod des einen Menschen und den psychischen des anderen. Ted Kennedy opfert hier seine Ideale, dass er nach dem Unfall noch in den Spiegel schauen konnte scheint ein Wunder zu sein. Letztendlich hat er sich an die politische Maschine seines Vaters verkauft. Was in dem Film ein wenig kurz kommt ist das Opfer. Die einzig wirklichen emotionalen Momente sind die der Trauer der Eltern. Darüber hinaus weiß ich wenig über Mary Jo Kopechne. Jason Clarke macht es super, so darf er gerne weitermachen. Knapp:

Fazit: 8 von 10 Punkten

#2461 „Mark Felt: The Man Who Brought Down The White House“ von Peter Landesman

Fängt ganz stark an mit den Ränkespielen im FBI nach Hoovers Tod. Danach baut es aber ab. Durch die Nebengeschichte mit der Tochter verliert der Film den Fokus, den er nie wieder findet. Liam Neeson ist eine eindrückliche Erschelnung. Man fragt sich wieso er so viel Action spielt. Knapp:

Fazit: 7 von 10 Punkten

#2462 „Deadpool“ von Tim Miller

Gibt dem Superherogenre auch kein neues Leben. Denn er ist eben keine Weiterentwicklung, sondern eine Unterform. Im Grunde ist eine ganz kurze Originstory, die von flotten Sprüchen lebt und dem gelegentlichen Tabubruch. Flotte Sprüche hat aber inzwischen jeder Marvelfilm, nur halt weniger. Und mit Blut und Brüsten kann man mich nicht schocken. Hat dennoch seinen Charme und ist unterhaltsam. Aber irgendwie war da mehr auf der Verpackung als letztendlich drin ist.

Fazit: 7 von 10 Punkten

#2463 „Deadpool 2“ von David Leitch

Mehr Action, weniger Sprüche. Josh Brolin in einer verschenkten recht dämlichen Rolle. Gute Gagideen ergeben keinen guten Film. Es wirkt nie wie eine organische Geschichte.

Fazit: 5 von 10 Punkten

#2464 „Game Night“ von John Francis Daley und Jonathan Goldstein

Alle holen sich ihren mit wenig Einsatz erspielten Paycheck ab. Massenware, lahmer als sie sein muss.

Fazit: 5 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 80
Registriert: vor 6 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 1 Monat

#2465 "The Mummy" von Stephen Sommers

Einer meiner Lieblinge meiner Teenagerzeit. Und ich finde er ist gar nicht so schlimm gealtert. Ok, Special Effects sind mittlerweile weiter, aber es hatte immer noch seinen Charme. Das ist ein richtig klassischer Blockbuster, ohne allzu grosse Dusterns. Manchmal habe ich bei modernen Blockbustern den Eindruck, dass auf Zwang alles dunkel und schwer sein muss. Hier wird dem Hedonismus gefroehnt. Geht auf.

Fazit: 6 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 80
Registriert: vor 6 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 3 Wochen

#2466 "Der Trafikant" von Nikolaus Leytner

Oesterreichischer Film, den ich auf dem Filmfest Hamburg gesehen habe. Nach dem Roman von Robert Seethaler. Der Film hat eine ganze Reihe Probleme. Der Grund, warum der Protagonist so beschädigt ist, bleibt unklar. Auch viele seiner Aktionen. Warum hängt er seine aufgeschriebenen Träume an die Scheibe des Ladens? Bruno Ganz spielt hier Sigmund Freud. Der ist aber eher eine Floskelmaschine, als dass er wirklich was zu sagen haette. Die ganze Beziehung zwischen ihm und dem jungen Franz ist sehr aufgesetzt. Ich habe sie nicht gekauft. Dem Film fehlt auch Geld. Zwar gibt es teilweise exorbitante Sets, aber davon nur sehr wenige. So wiederholt sich die Optik, das ist ermüdend. Und doch kreiert der Film eine dichte Welt, hält mich lange bei der Stange. Nicht so sehr wegen der Figuren, sondern wegen der Gesamtkonstellation.

Fazit: 7 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 80
Registriert: vor 6 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 2 Wochen

#2467 "Mario" von Marcel Gisler

Schweizer Film über einen jungen Nachwuchsspieler der Young Boys Bern, der entdeckt, dass er schwul ist. Ähnlich wie „Blau ist eine warme Farbe“ ist es zunächst eine sehr ehrliche und nahgehende Liebesgeschichte. Nach und nach kommen dann die Ungerechtigkeiten dazu. Der Verein hat Angst vor den Geruechten, die Mitspieler wollen keine Schwulen im Team. Schliesslich der Wechsel zum FC St.Pauli, wo Mario eine Lüge lebt. Das kann ich mir alles so tatsächlich vorstellen. Gerade die Momente im Kosmos des Fussballs, hinter den Kulissen erscheinen mir glaubhaft. Gegen Ende in Hamburg verliert der Film ein wenig seinen Drive, weil Mario dann auch alleine ist und seinen Liebhaber Saldo verloren hat. Aber sicher ein sehr gelungener und überzeugender Fussball- und Liebesfilm.

Fazit: 8 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 80
Registriert: vor 6 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 2 Wochen

#2468 "Halloween" von David Gordon Green

Gleich treffe ich Jamie Lee Curtis und durfte den Film heute morgen schon sehen. Es fehlt der Style. Carpenters Film war für mich auch visuell beeindruckend, mit seiner Verengung, dem klaustrophobischen der Kleinstadt. Das geht diesem Film komplett ab. Hier und da gibt es ein paar Twists, aber wirklich überrascht haben sie mich nicht und für sillvoll halten ich sie auch nicht. Es wird sicherlich versucht werden, dass dem Film ein bisschen ein #metoo-Stempel aufgeklebt wird, ein die Frauen wehren sich. Das halte ich für bemüht. Denn im Endeffekt ist das hier reiner Genrespaß. Spaß macht er schon, weil ich einfach gerne Michael Myers sehe. Aber manchmal wünschte ich mir ein wenig weniger Ehrfurcht. Mehr Erzähltempo. Und ja, auch mehr Gewalt. Diesen Film würde ich auch einen 12-jährigen sehen lassen.

Fazit: 6 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 80
Registriert: vor 6 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 2 Wochen

#2469 "Anger Management" von Peter Segal

Habe den damals im Kino gesehen und mich sehr totgelacht. Der Film ist deutlich gealtert, was man zum Beispiel an den massiven Bezügen auf 9/11 erkennt. Vor Jack Nicholson habe ich Respekt, weil dieser Film wirklich mal gegen sein Oeuvre, aber nicht seinen Typ ist, und er das ganz souverän rockt. Besonders toll ist das hier alles nicht, vor allem fehlt hier Glaubwuerdigkeit. Es gelingt einfach nicht, sich auf diese Welt einzulassen, auf die Idee, dass es so ein umfangreiches Anger Management gibt. Aber ich hatte hin und wieder Spass. Knapp:

Fazit: 6 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 80
Registriert: vor 6 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 2 Wochen

#2470 "First Man" von Damien Chazelle

Der Film versucht hier eine sehr persönliche Geschichte zu erzaehlen. Das sieht man einerseits an den extremen Close-Ups. Andererseits ist das weniger die Geschichte der ersten Mondmission, als die des „First Man“, mit seinen Wunden und Schwierigkeiten. Das ist angesichts der Gewaltigkeit des Ausgangspunkts, einer Reise zum Mond, keine Erzählweise, die ich angemessen finde. Richtig gelungen sind die Flugszenen und die im All. Das hat mich teilweise an „Dunkirk“ erinnert. Probleme wiederum habe ich auch mit Armstrongs Ehefrau, die hier relativ viele Szenen hat, ohne viel Substanz zu haben. Welche Rolle hat sie hier? Wie steht sie dazu, dass ihr Mann immer Entscheidungen zu treffen scheint, die gewaltige Auswirkungen auf die Familie haben, ohne, dass sie in den Entscheidungsprozess einbezogen wird? Das ist zu wenig. Ryan Gosling macht seine Sache gut, aber diesen eher schweigsamen Typen mit tiefen Verletzungen hat er mir langsam oft genug gespielt.

Fazit: 8 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 80
Registriert: vor 6 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 2 Wochen

#2471 „Elternschule“ von Jörg Adolph und Ralf Buecheler

Doku, die am Donnerstag in den Kinos startet. Ich habe keine Kinder und ich muss mir nach diesem Film ernsthaft ueberlegen, ob ich welche moechte. Es scheint mir, dass der pädagogische Ansatz, der in diesem Film gezeigt wird darin bestehlt immer zu zeigen, dass der Erwachsene gemacht hat, aber auf sanfte Weise. Das erfordert viel Geduld und das zeigt der Film eindruecklich. Die verschiedenen Fälle sind klein, zeigen aber, wie vielfältig die Probleme mit Kindern sein koennen. Fand das sehr spannend.

Fazit: 8 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 80
Registriert: vor 6 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 1 Woche

#2472 "Bohemian Rhapsody" von Bryan Singer (und Dexter Fletcher)

Es ist ein sehr konventioneller Biopic dahingehend, dass einige Stationen in seinem Leben und dem der Band dargestellt werden. Und dennoch ist der Film unwiderstehlich. Denn die Musik ist zeitlos und genial. Freddie Mercury eine Naturgewalt, die sich in ihrer Grandezza und Wahnsinn nichts sagen laesst. Rami Malek ist der Aufgabe durchaus gewachsen. Allerdings bin ich nicht totgeflasht von ihm. Das will ich ihm nicht so sehr vorwerfen wie der Filmfigur Mercury, die zwar toll ist, aber ehrlich gesagt auch viele Fragen zurücklaesst? Woher kommt diese Kreativität? Woher kommt der Wahnsinn, der unfassbare Lebensdurst? Gefallen hat mir, dass die Band super gecastet ist und ich es geglaubt habe. Auch ist der Film manchmal hinreissend zusammengeschnitten, so dass ich wirklich gerne hingesehen habe. Die Extravaganz seines Protagonisten geht er aber nicht vollends mit.

Fazit: 8 von 10 Punkten
Antworten