Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 68
Registriert: vor 4 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 3 Monate

#2429 „Trainwreck“ von Judd Apatow

Hatte Amy Schumer nur so am Rand wahrgenommen. Weil Hamburg mit den Postern ihres neuen Films zugekleistert ist, haben wir hier mal reingeschaut. Es ist ein sehr lustiger Film mit sensiblen Untertoenen. In seiner Stimmung hat er mich an „Knocked Up“ erinnert. Ob das vom Wissen, dass Apatow den auch gemacht hat beeinflusst ist, kann ich nicht sagen. Ein ganz herausragender Aspekt am Film ist LeBron James. Finde das einen wirklich gelungenen Auftritt mit guten Gags. Knapp:

Fazit: 8 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 68
Registriert: vor 4 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 3 Monate

#2430 „Cadillac Man“ von Roger Donaldson

Ein Film, den ich schon sehr lange mal sehen wollte, weil ich dachte, dass die Rolle eines verzweifelten Autoverkäufers perfekt zu Robin Williams passen koennte. Der Film ist leider völlig aus dem Ruder gelaufen. Das es in einer Geiselnahme mündet und Williams’ Figur alles rettet, in dem er seine Skills als Verkäufer nutzt ist eine schwachsinnige Idee. Es ist absurd, es ist eine Farce, mit der ein oder anderen surrealen Szene. Spannend ist zu sehen, wer in Nebenrollen alles dabei ist, Sciorra, Guilefoyle und vor allem Erik King of Dexter fame. Schade, schade, schade.

Fazit: 4 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 68
Registriert: vor 4 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 2 Monate

#2431 „In den Gängen“ von Thomas Stuber

Der Film erdet einen. Denn wenn man sich diese Leute anschaut, dann kann ich schon verstehen, dass das Leben in der Grosstadt, wie es in vielen Filmen vorkommt, oder auch in den Nachrichten, ganz weit weg von denen ist. Wenn jemand in Sachsen auf dem Land lebt und ein so trostloses Leben fuehrt. Und dann Merkel und Nahles im Fernsehen sieht. Wie soll der sich noch vertreten fühlen? Warum jemand dann AfD wählt ist immer noch unverständlich und doch nachvollziehbar. Insofern ist das ein hochintensiver Film, weil die Menschen so echt wirken. Wenige Worte, Mundart. Wenn gesprochen wird, dann hat es eine Bedeutung. So ist es auch ein schöner Film, wenn auch bedrueckend. Keine offensiven Gefühle, sondern viel tief vergrabenes. Glaubwuerdig.

Fazit: 8 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 68
Registriert: vor 4 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 2 Monate

#2432 „Sympathisanten: Unser deutscher Herbst“ von Felix Moeller

Doku ueber Menschen, die mit den Ideen der RAF sympathisiert haben. Als Film ist es ein wenig bieder. Erwarteter Archivbilder, gemischt mit Testemonials einiger Prominenter Intellektueller. Was gelingt ist, dass die Testimonials sehr eindrücklich sind. Vielleicht weil Moeller mit diesen Menschen aufgewachsen ist? So ist es mehr Diskussionsrunde als Film, aber das kann ja auch sehenswert sein.

Fazit: 8 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 68
Registriert: vor 4 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 2 Monate

#2433 „The Clapper“ von Dito Montiel

Der Drang mancher Menschen berühmt zu werden ist mir unerklaerlich. Nun wäre es wohl nicht ganz korrekt der Hauptfigur in diesem Film zu unterstellen, dass sie berühmt werden soll. Sie macht ihren Job als „Clapper“ wohl eher, weil sie vollkommen lost ist und nicht weiss, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Aus dieser Ausgangslage entwickelt ein unterhaltsamer Film, der eine recht schlimme inhaltliche Wendung nimmt, als aus der charmanten Charakterstudie eine beissende Medienkritik wird. Finde diese Kritik deshalb nicht überzeugend, weil das Genre um das es vor allem hier geht, die Late Night Talk Show mir nicht das ausbeuterische Format zu sein scheint. Da gäbe es weitaus schlimmere Beispiele. So ist der Film erzählerisch ein wenig unreif insgesamt. Ed Helms ist wirklich die perfekte Allerweltsfresse um das zu spielen. Auch Seyfried und mal wieder vor allem Tracy Morgan habe ich gerne gesehen. Für den Late Night Host hätte ich mir jemand anders als Russell Peters gewuenscht, den ich nicht gekannt habe bisher.

Fazit: 7 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 68
Registriert: vor 4 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 2 Monate

SPOILER

#2434 „Solo: A Star Wars Story“ von Ron Howard

Hat ebenso wenig eine Seele für mich wie der andere Anthology Film. Vorweg muss ich einmal mehr meckern, dass ich eigentlich kaum was gesehen habe, denn ich war in 3D drin und durch die oft tristen Einstellungen, oder vielen Einstellungen in denen das Licht von hinten kam, konnte ich oft die Gesichter nur kaum erkennen. Die Geschichte is dünn. Es gibt im Grunde keinen echten Gegenspieler, keine echte Bedrohung. Die ganze Zeit muss nur ein Quest nach dem anderen gelöst werden. Die neuen Figuren sind mir alle egal und teilweise nicht überzeugend gespielt. Emilia Clarke hat womöglich kein Kinoformat. Richtig enttäuscht bin ich von Lando. Nicht von der Figur, das ist schon ok und ich bin nicht Experte genug zu beurteilen ob er dem Kanon entspricht. Ich finde eher Donald Glover kommt supersteif rüber. Entweder haben ihm seine Lines nicht gefallen oder er kann nicht spielen, ich weiss nicht was es ist. Viel Dunkelheit, viel Rumgehetze, aber wenig für das Herz.


Fazit: 5 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 68
Registriert: vor 4 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 2 Monate

#2435 „Mein Leben ist die Musik: Der Komponist Christian Bruhn“ von Marie Reich

Christian Bruhn ist ein Komponist, der hinter zwischen unzähligen Hits wie „Wunder gibt es immer wieder“, „Ein bisschen Spass muss sein“ usw. steckt. Der Film ist leider etwas wirr geraten und schmeisst verschiedene Zeitebenen durcheinander. Deswegen ist es nicht immer leicht sich reinzufuehlen. Der Typ ist interessant, war zum Beispiel fünfmal verheiratet. Den Tiefen mal wirklich nachgehen, das verpasst der Film. Kinostart im Herbst.

Fazit: 7 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 68
Registriert: vor 4 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 2 Monate

#2436 „Der Musterknabe“ von Werner Jacobs

Komoedie mit Peter Alexander. Ist im Grunde abgefilmtes Theater, das Drehbuch könnte man wohl mit sehr wenigen Änderungen auf eine Volkstheaterbuehne bringen. Es plätschert ein wenig vor sich hin. Die Figuren sind Karikaturen, deswegen habe ich keine Bindung zu ihnen. Die Gags sind lauwarm. Aber es gibt sicherlich fürchterlichere Filme und es ist ein ehrbarer Versuch an Unterhaltung. Mein Geschmack ist es nicht. Knapp:

Fazit: 5 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 68
Registriert: vor 4 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 2 Monate

#2437 „Transcendence“ von Wally Pfister

Ich habe Johnny Depp gestern Abend zusammen mit Joe Perry von Aerosmith und Alice Cooper im Hamburger Stadtpark als Hollywood Vampires auftreten sehen. Das war auf jeden Fall surreal. Depp stand zwischenzeitlich 10 Meter vor mir und spielte Gitarre. Freilich musste ich nun einen Film mit ihm sehen und diesen kannte ich noch nicht. Optisch macht er was her und auch die Schauspieler müssten ja eigentlich ein Indikator für sein, dass es ein toller Film ist. Ich finde die Geschichte aber hastig erzaehlt. Es wirkt über die gesamte Spielzeit eher wie eine Collage über eine längere Geschichte als wirklich wie eine Handlung, die stringent erzählt wird. Auch glaube ich, dass man die Motive und Ideen dieses Films so schon in vielen anderen Filmen gesehen hat. Und zwar cleverer. So ist hier viel heisse Luft, keinerlei Mitfühlen mit den Figuren, die sich hier alle einen easy Paycheck abgeholt haben. Da hat Depp gestern im Stadtpark mehr gearbeitet. Das Konzert war nicht ueberragend, aber richtig schlecht was es auch absolut nicht.

Fazit: 4 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 68
Registriert: vor 4 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 2 Monate

#2438 „You Were Never Really Here“ von Lynne Ramsay

Es ist ein langsamer Film, dessen Hintergrundgeschichte, die Backstorywound, sich mir nicht zu 100 Prozent erschlossen hat. Phoenix wie immer gut, wobei mir eine klarere Geschichte fehlt. So stolpert er ein bisschen von Szene zu Szene. Die Geschichte ist mir auch ein wenig zu konstruiert. Der Gouverneur von New York und sein Stellvertreter sind in einen Paedophilenring verstrickt? Und so ein Kerl, Typ Hausmeister, deckt das alles auf und erledigt alle mit dem Hammer? I don’t know. Auch die Geschichte zwischen dem jungen Opfer und dem harten Killer, die aufeinander zu gehen, habe ich jetzt schon ein paar Mal gesehen. Dennoch ein guter Film, aber für mich kein Meilenstein, den die Preise aus Cannes vermuten lassen.

Fazit: 7 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 68
Registriert: vor 4 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 2 Monate

#2439 „Mortdecai“ von David Koepp

Der Film hat keinen Rhythmus und ist nicht witzig genug. Es gibt den ein oder anderen Lacher, aber nur weil Depp über die Bücher gelacht hat, reicht das noch lange nicht um einen funktionierenden Film zu machen. Die Geschichte ist nicht spannend. Die Figuren sind zu überzeichnet. „Ocean’s Eleven“ funktioniert, weil der Film eine visuelle Vision hat und die Figuren einigermassen ernstzunehmen sind in dem was sie tun. Hier ist es aber eher so, als würde Micky Maus durch die Welt springen. Die Schauspieler holen alles raus, ohne sie wäre es wohl ein Volldesaster geworden.

Fazit: 4 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 68
Registriert: vor 4 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 1 Monat

#2440 „Carrie Pilby“ von Susan Johnson

Mehr oder weniger eine Coming of Age-Story vermischt mit den Elementen eines Woody Allen-Films. Sehe darin keinen Kinofilm, bis auf ein paar Flashbacks, gibt es wenige offensichtliche cineastische Elemente. Die Geschichte ist alt, aber schoen. Carrie ist durchaus ein liebenswerter Weirdo, toll gespielt von der mir bis dahin unbekannten Bel Powley. In einigen Momenten nimmt mir der Film die zu leichte Ausfahrt, zum Beispiel am Ende, als das geplantete „Er wird dich nach deinem mittleren Namen Fragen“ dann auch tatsächlich eingelöst wurde. Das ist mir ein wenig zu platt. Alles in allem aber schöner Film.

Fazit: 7 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 68
Registriert: vor 4 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 1 Monat

#2441 „On Chesil Beach“ von Dominic Cooke

Den Roman habe ich sehr gerne gelesen. Der Film geht kein Risiko und erzählt 90 Minuten lang mehr oder weniger in der gleichen Farbe wie das Buch. Das mag wenig verwunderlich sein, denn Roman und Drehbuch beide von Ian McEwan sind. Am Ende gibt es einige neue Passagen, die so nicht im Roman vorkommen. Ich erinnere das nicht mehr so genau bei „Atonement“, aber schon da gab es Variationen in einer ähnlichen Machart. Die Geschichte berührt mich irgendwie, ohne dass ich genau den Finger drauf legen koennte. Die Schwelle vom Jugendlichen zum Erwachsenen ist auch bei mir noch nicht lange her, vielleicht ist es das. Ob es jetzt darum geht, wie sie sich beide aus ihrem Leben holten, ohne zu sehen, dass sie gar nicht zusammen passen, oder dass zum Erwachsensein auch das Geduldhaben hört kann man debattieren. Beides scheint mir valide und vorstellbar.

Fazit: 8 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 68
Registriert: vor 4 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 1 Monat

#2442 „Ocean’s Eight" von Gary Ross

Laesst sich genau so angenehm schauen, wie die Filme mit den Herren. Vielleicht fehlt dem Film ein wenig die optische Finesse, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Auch hier ist wieder sehr toll geschnitten. Der Heist ist solide, mehr nicht. Die Musik ist mal wieder wunderbar treibend. Ich hatte ehrlich gesagt das Gefühl, dass der Film nach 90 Minuten auserzaehlt ist. Danach folgt noch ein Appendix, der erstens lang ist und zweitens nichts weiteres hinzufuegt.

Fazit: 6 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 68
Registriert: vor 4 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 1 Monat

#2443 „The Week Of“ von Robert Smigel

Hat zwei Anläufe gebraucht. Den ersten mit meiner Freundin nach einer Viertelstunde abgebrochen, weil es zehn Minuten davon nur um die Toilettenprobleme eines Mannes ohne Beine ging. Jetzt habe ich es alleine nochmal probiert und ich musste doch ganz schön viel kichern. Die Gags ziehen sich endlos lang. Manchmal geht das völlig daneben, wie beim angesprochenen Mann ohne Beine. Manchmal ist es wahnsinnig lustig, wie als Sandler einfach zwei Schwarze auf der Strasse anspricht, weil er einfach denkt, dass sie zur Verwandtschaft seines schwarzen Schwiegersohns gehoeren. Ausserdem ist es wieder einer diese Sandlerfilme, die eine cosy Familienatmosphäre schaffen. Chris Rock geht ein wenig unter.

Fazit: 6 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 68
Registriert: vor 4 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 1 Monat

#2444 „Darkest Hour“ von Joe Wright

Ich hab letztes Jahr die Cabinet War Rooms in London besichtigt und spätestens seitdem habe ich ein Interesse an der Larger than Life Figur Churchill. Gary Oldman spielt ihn in meinen Augen ueberragend. Wer hier wegen Schminke und Ausleuchtung meckert und den Untergang der Schauspielerei bemaengelt, der verkennt, dass auch die Gesten, die Augen, die Mundbewegungen. Die gesamte Körpersprache zur Schauspielerei zaehlen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das sagen wuerde, aber in jedem Fall war das eine oscarreife Performance von Oldman. Der Film hat einen tollen Verve, Humor und Tempo. Nur zu Ende hin wird er mir dann doch ein wenig zu talky. Und die Szene in der U-Bahn ist zwar nett, aber ich hab laut „didn“t happen“ gerufen, obwohl ich das nicht wusste. Fühle mich bestaetigt, wenn ich lese, dass es das nicht gegeben hat. Interessant ist, dass der Film im Grunde eine Verklärung der Figur ist. Denn was hätte Churchill all seine Chuzpe denn genutzt, wenn Hitler nicht den taktisch dummen Fehler gemacht hätte die Briten aus Duenkirchen abziehen zu lassen? Vermutlich würden wir allen heute nicht hier sein.

Fazit: 8 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 68
Registriert: vor 4 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 1 Monat

#2445 „Am Ende ist man tot“ von Daniel Lommatzsch

Das Ensemble des Hamburger Thalia Theaters hat sich über mehrere Jahre zusammengetan und in der Freizeit einen Kinofilm gedreht, der nun am Donnerstag in ausgewählten Kinos in der Republik startet. Der Film ist Tarantinoesque, in seiner verwirbelten Erzaehlweise, seinem rockigen Soundtrack und seinen scharfen und meist lustigen Dialogen. Dazu gibt es immer wieder einige offensichtliche Anspielungen auf Tarantino, wie zum Beispiel den Trunk Shot. Hat mich insgesamt doch sehr unterhalten. Das Insistieren auf Kritik am kapitalistischen System ist ok, aber wirklich geistreich finde ich es nicht. Überraschend guter „Amateur“-Film.

Fazit: 7 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 68
Registriert: vor 4 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 1 Monat

#2446 „Gemma Bovery“ von Anne Fontaine

Gemma Arterton einmal mehr als Objekt der Begierde. Der Film ist ein wenig seltsam, alle drehen sich nach Gemma um. Gleichzeitig entwickelt der Protagonist dann eine Mischung aus Eifersucht und Beschuetzerinstinkt. Das Ende ist bitterböse und schwarz, alle Männer gemeinsam sind der Untergang. Hat mich auf seine weirde Art begeistert.

Fazit: 8 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 68
Registriert: vor 4 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 3 Wochen

#2447 „Mamma Mia: Here We Go Again“ von Ol Parker

Tatsaechlich finde ich den ersten Film durchaus gelungen. Dieser hier macht einfach nicht mehr so Spass. Das liegt vor allem daran, dass man viele der Lieder einfach nicht so gut kennt, wie die Songs aus dem ersten Teil. Auch die Geschichte ist einfach nur lahm. Zumal die Donna hier, in der jungen Variante von Lily James gespielt, nicht mit der Streep-Donna zu vergleichen ist. Hat die echte Donna noch einen Tropfen Schmerz in sich, was ihre Rolle eine gewissen Glaubwürdigkeit gibt, fehlt das bei der jungen Donna total. Dieser Film erzählt zwar die Geschichte, wie Donna zu ihrem Schmerz kommt. Durch die Natur der Sache, ein fröhliches Musical, kann das aber nicht in die Tiefe gehen. Und so bleibt Donna völlig uninteressant. Zudem finde ich, dass Lily James nicht gut spielt. Einzelne Szenen sind gelungen, so wie „Dancing Queen“, alles in allem hat die Welt diesen Film nicht gebraucht, auch wenn das die Bankkonten von Abba sicher anders sehen.

Fazit: 5 von 10 Punkten
Danwalker
Produktionshelfer
Produktionshelfer
Beiträge: 68
Registriert: vor 4 Monate

Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 2 Wochen

#2448 „Star Trek“ von J.J.Abrams

War, ist und bleibt erstmal auch der beste Film der gesamten Franchise. Viel Fanservice, ja. Manchmal am Rande zur Komödie. Aber meine Fresse sieht der Film gut aus. Lensflare Extravaganza. Keine Angst vor seltsamen Kamerafahrten. Brilliant geschnitten. Das ist Popcornoptik in Formvollendung. Die Geschichte ist altbacken, mal wieder Rache. Aber vor allem in den ersten 90 Minuten ist es so wild, auf positive Art, erzaehlt, dass es den Staub auf der Reihe einfach wegbeamt. Geiles Teil.

Fazit: 8 von 10 Punkten
Antworten