Danwalkers Filmtagebuch Reboot

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Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 1 Woche

#2429 „Trainwreck“ von Judd Apatow

Hatte Amy Schumer nur so am Rand wahrgenommen. Weil Hamburg mit den Postern ihres neuen Films zugekleistert ist, haben wir hier mal reingeschaut. Es ist ein sehr lustiger Film mit sensiblen Untertoenen. In seiner Stimmung hat er mich an „Knocked Up“ erinnert. Ob das vom Wissen, dass Apatow den auch gemacht hat beeinflusst ist, kann ich nicht sagen. Ein ganz herausragender Aspekt am Film ist LeBron James. Finde das einen wirklich gelungenen Auftritt mit guten Gags. Knapp:

Fazit: 8 von 10 Punkten
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Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 1 Woche

#2430 „Cadillac Man“ von Roger Donaldson

Ein Film, den ich schon sehr lange mal sehen wollte, weil ich dachte, dass die Rolle eines verzweifelten Autoverkäufers perfekt zu Robin Williams passen koennte. Der Film ist leider völlig aus dem Ruder gelaufen. Das es in einer Geiselnahme mündet und Williams’ Figur alles rettet, in dem er seine Skills als Verkäufer nutzt ist eine schwachsinnige Idee. Es ist absurd, es ist eine Farce, mit der ein oder anderen surrealen Szene. Spannend ist zu sehen, wer in Nebenrollen alles dabei ist, Sciorra, Guilefoyle und vor allem Erik King of Dexter fame. Schade, schade, schade.

Fazit: 4 von 10 Punkten
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Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 2 Tage

#2431 „In den Gängen“ von Thomas Stuber

Der Film erdet einen. Denn wenn man sich diese Leute anschaut, dann kann ich schon verstehen, dass das Leben in der Grosstadt, wie es in vielen Filmen vorkommt, oder auch in den Nachrichten, ganz weit weg von denen ist. Wenn jemand in Sachsen auf dem Land lebt und ein so trostloses Leben fuehrt. Und dann Merkel und Nahles im Fernsehen sieht. Wie soll der sich noch vertreten fühlen? Warum jemand dann AfD wählt ist immer noch unverständlich und doch nachvollziehbar. Insofern ist das ein hochintensiver Film, weil die Menschen so echt wirken. Wenige Worte, Mundart. Wenn gesprochen wird, dann hat es eine Bedeutung. So ist es auch ein schöner Film, wenn auch bedrueckend. Keine offensiven Gefühle, sondern viel tief vergrabenes. Glaubwuerdig.

Fazit: 8 von 10 Punkten
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Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 1 Tag

#2432 „Sympathisanten: Unser deutscher Herbst“ von Felix Moeller

Doku ueber Menschen, die mit den Ideen der RAF sympathisiert haben. Als Film ist es ein wenig bieder. Erwarteter Archivbilder, gemischt mit Testemonials einiger Prominenter Intellektueller. Was gelingt ist, dass die Testimonials sehr eindrücklich sind. Vielleicht weil Moeller mit diesen Menschen aufgewachsen ist? So ist es mehr Diskussionsrunde als Film, aber das kann ja auch sehenswert sein.

Fazit: 8 von 10 Punkten
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Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 1 Tag

#2433 „The Clapper“ von Dito Montiel

Der Drang mancher Menschen berühmt zu werden ist mir unerklaerlich. Nun wäre es wohl nicht ganz korrekt der Hauptfigur in diesem Film zu unterstellen, dass sie berühmt werden soll. Sie macht ihren Job als „Clapper“ wohl eher, weil sie vollkommen lost ist und nicht weiss, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Aus dieser Ausgangslage entwickelt ein unterhaltsamer Film, der eine recht schlimme inhaltliche Wendung nimmt, als aus der charmanten Charakterstudie eine beissende Medienkritik wird. Finde diese Kritik deshalb nicht überzeugend, weil das Genre um das es vor allem hier geht, die Late Night Talk Show mir nicht das ausbeuterische Format zu sein scheint. Da gäbe es weitaus schlimmere Beispiele. So ist der Film erzählerisch ein wenig unreif insgesamt. Ed Helms ist wirklich die perfekte Allerweltsfresse um das zu spielen. Auch Seyfried und mal wieder vor allem Tracy Morgan habe ich gerne gesehen. Für den Late Night Host hätte ich mir jemand anders als Russell Peters gewuenscht, den ich nicht gekannt habe bisher.

Fazit: 7 von 10 Punkten
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Re: Danwalkers Filmtagebuch Reboot

Beitrag von Danwalker » vor 5 Stunden

SPOILER

#2434 „Solo: A Star Wars Story“ von Ron Howard

Hat ebenso wenig eine Seele für mich wie der andere Anthology Film. Vorweg muss ich einmal mehr meckern, dass ich eigentlich kaum was gesehen habe, denn ich war in 3D drin und durch die oft tristen Einstellungen, oder vielen Einstellungen in denen das Licht von hinten kam, konnte ich oft die Gesichter nur kaum erkennen. Die Geschichte is dünn. Es gibt im Grunde keinen echten Gegenspieler, keine echte Bedrohung. Die ganze Zeit muss nur ein Quest nach dem anderen gelöst werden. Die neuen Figuren sind mir alle egal und teilweise nicht überzeugend gespielt. Emilia Clarke hat womöglich kein Kinoformat. Richtig enttäuscht bin ich von Lando. Nicht von der Figur, das ist schon ok und ich bin nicht Experte genug zu beurteilen ob er dem Kanon entspricht. Ich finde eher Donald Glover kommt supersteif rüber. Entweder haben ihm seine Lines nicht gefallen oder er kann nicht spielen, ich weiss nicht was es ist. Viel Dunkelheit, viel Rumgehetze, aber wenig für das Herz.


Fazit: 5 von 10 Punkten
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