Zeit für Utopien

Hier habt Ihr die Möglichkeit, Euch über aktuelle Filme und Klassiker der Filmgeschichte auszutauschen.
Onkel Wolfe
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Re: Zeit für Utopien

Beitrag von Onkel Wolfe » vor 1 Woche

Gar nichts, hab nur die Steilvorlage ;) aufgegriffen...
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TheUsualSuspect
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Re: Zeit für Utopien

Beitrag von TheUsualSuspect » vor 1 Woche

Rushmore hat geschrieben:
vor 1 Woche
Kein Problem.
Once und ich können ansonsten auch via PN weitermachen.
Kann von mir aus auch gerne öffentlich weitergehen.
Die Diskussion berührt einige Bereiche, die mich selber interessieren. Ich lasse mich da gerne bereichern. Persönlich interessiert mich dieses Ding - once hat es kurz erwähnt - mit den Genossenschaften. In der Nähe wächst seit einigen Jahren auch so eine solidarische Landwirtschaft, hab auch schon Leute kennengelernt, die dabei sind und auch selber schon mal ein wenig Kontakt aufgenommen. Ich arbeite mittlerweile mit dem Gedanken, mir zusammen mit meiner Frau dort für die nächste Saison auch Anteile zu holen. Mir gefällt das Konzept und es stellt eine Alternative zu dem sonstigen wahnsinnigen globalen Nahrungsmarkt dar.
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Re: Zeit für Utopien

Beitrag von once » vor 1 Woche

TheUsualSuspect hat geschrieben:
vor 1 Woche
Rushmore hat geschrieben:
vor 1 Woche
Kein Problem.
Once und ich können ansonsten auch via PN weitermachen.
Kann von mir aus auch gerne öffentlich weitergehen.
Die Diskussion berührt einige Bereiche, die mich selber interessieren. Ich lasse mich da gerne bereichern. Persönlich interessiert mich dieses Ding - once hat es kurz erwähnt - mit den Genossenschaften. In der Nähe wächst seit einigen Jahren auch so eine solidarische Landwirtschaft, hab auch schon Leute kennengelernt, die dabei sind und auch selber schon mal ein wenig Kontakt aufgenommen. Ich arbeite mittlerweile mit dem Gedanken, mir zusammen mit meiner Frau dort für die nächste Saison auch Anteile zu holen. Mir gefällt das Konzept und es stellt eine Alternative zu dem sonstigen wahnsinnigen globalen Nahrungsmarkt dar.
Solidarische Landwirtschaft ist ein super Schlagwort.
Darüber habe ich auch schon intensiv nachgedacht...bei mir scheitert es daran, das ich als Single und Ingenieur in Vollzeit Abends nicht mehr die Energie zum kochen/verarbeiten der Lebensmittel aufbringe...darum macht es für mich (leider) keinen Sinn. :(

Aber ich kann nur jeden dazu ermutigen...nachdem was ich darüber über die Medien mitbekommen habe kann ich das nur mehr als empfehlen.
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Bob
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Re: Zeit für Utopien

Beitrag von Bob » vor 1 Woche

Ich kann's gerne verschieben, finde die Diskussion bzw. den Austausch im Kontext der Doku jetzt aber gar nicht mal so off-topic? Bei einer weiteren Meldung lagere ich an eine andere Stelle aus, bei keiner muss halt Usual zwangsweise hier mitlesen. ;-)
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Re: Zeit für Utopien

Beitrag von once » vor 1 Woche

@Bob
Eindeutig...zweideutig...
Ich glaube Rushmore & Ich hatten die Kritik von TheUsualSuspect so verstanden, das wir doch bitte per PN und nicht hier im Forum weiterschreiben sollten...

Von mir aus kann dieses Topic auch gerne in den Off-Topic Bereich verschoben werden...aber bitte den Topic-Titel nicht ändern...

Ich bin mitlerweile zur Überzeugung gekommen, das wir unseren Lebensstil werden ändern müssen...da aber die meisten Menschen Ihr Verhalten eben nicht ändern zitiere ich Nico Peach:
"[...]Krisen werden der Schrittmacher sein[...]"
Wenn man nach Griechenland, Portugal, Spanien schaut, sind schwere Krisen bereits angekommen in Europa...seit fast 10 Jahren...und wer bezahlt dort für diese (Banken-) Krisen?
Die normalen Menschen...wie wir hier...

Darum geht es bei diesen ganzen Thematiken für mich nicht nur darum seinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern, sondern eben auch darum ein bischen Krisenfester zu werden...Maß zu halten...

Es gibt ein wunderbares Buch das ich nur empfehlen kann:
https://www.amazon.de/Aussteigen-Light- ... igen+light

Ein Zitat aus dem Buch:
"Die Alten lehren man soll Maß halten.
Welches Maß?
Das rechte Maß"

Ich suche nach dem rechten Maß für mich...
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John McCane
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Re: Zeit für Utopien

Beitrag von John McCane » vor 1 Woche

once hat geschrieben:
vor 1 Woche
Wenn man nach Griechenland, Portugal, Spanien schaut, sind schwere Krisen bereits angekommen in Europa...seit fast 10 Jahren...und wer bezahlt dort für diese (Banken-) Krisen?
Die normalen Menschen...wie wir hier...
Oder zahlen doch vielleicht eher noch die "normalen" Menschen in den Krisengebieten...

edit: @Genossenschaften: Gibts doch schon seit Menschen gedenken, primärer Bezugspunkt für Landwirte groß und klein.
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Re: Zeit für Utopien

Beitrag von once » vor 1 Woche

John McCane hat geschrieben:
vor 1 Woche
once hat geschrieben:
vor 1 Woche
Wenn man nach Griechenland, Portugal, Spanien schaut, sind schwere Krisen bereits angekommen in Europa...seit fast 10 Jahren...und wer bezahlt dort für diese (Banken-) Krisen?
Die normalen Menschen...wie wir hier...
Oder zahlen doch vielleicht eher noch die "normalen" Menschen in den Krisengebieten...

edit: @Genossenschaften: Gibts doch schon seit Menschen gedenken, primärer Bezugspunkt für Landwirte groß und klein.
Mein Beitrag war auch auf die Menschen in Griechenland, Portugal, Spanien bezogen.
Ich wollte damit jedem hier ins Bewußtsein rufen, das die Normalverdiener die jeden Tag arbeiten gehen müssen um ihren Lebensunterhalt zu verdienen unter den Auswirkungen der Bankenkrise seit fast 10 Jahren leiden. Ich gehe mal davon aus, dass die meisen Forumsmitglieder hier ebenfalls in die Kategorie des Otto-Normal-Verbrauchers fällt.

Die Formulierung:
"[...]und wer bezahlt dort für diese (Banken-) Krisen?
Die normalen Menschen die in diesen Ländern Leben..."
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Re: Zeit für Utopien

Beitrag von once » vor 1 Woche

@Genossenschaften
Natürlich gibt es die Genossenschaften in Deutschland seit Menschen Gedenken...das ist mir klar...
Genossenschaften sind aber m.M. nach eben auch eine Möglichkeit für den Durchschnittsbürger sich
an einem wirtschaftlichen Betrieb ect. zu beteiligen, ohne selbst Unternehmer werden zu müssen und so
eine andere (m.M. nach zukunftsfähigen) Art des wirtschaftens zu Unterstützen.
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Re: Zeit für Utopien

Beitrag von John McCane » vor 1 Woche

Hatte dich dann falsch verstanden, sorry.

Gibt übrigens gerade noch eine andere Doku, die sich mit Kapitalismus auseinandersetzt.

System Error von Florian Opitz (Der große Ausverkauf) lief am 10. an.

Vielleicht schaffe ich es morgen zur Vorführung mit anschließender Diskussion mit dem Regisseur.
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Re: Zeit für Utopien

Beitrag von Onkel Wolfe » vor 1 Woche

A propos Genossenschaft. Weiß zwar nicht, ob das hier auch "zählt" ;) ,
aber bin schon lange "Genosse".

In ner örtlichen gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft im Grünen (Stadtrand zum Wald), wo ich auch seit Urzeiten wohne.
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Re: Zeit für Utopien

Beitrag von once » vor 1 Woche

Onkel Wolfe hat geschrieben:
vor 1 Woche
A propos Genossenschaft. Weiß zwar nicht, ob das hier auch "zählt" ;) ,
aber bin schon lange "Genosse".

In ner örtlichen gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft im Grünen (Stadtrand zum Wald), wo ich auch seit Urzeiten wohne.
Von solchen Genssenschaften spreche ich natürlich auch.
Wie (fast) überall, in diesem, unsrem Lande zu sehen ist hat die Mama Merkel, soweit ich das verstanden habe, in den vergangenen 13 Jahren nichts im sozialen Wohnungsbau getan...Sie hat gemerkelt...was sich jetzt darin bemerkbar macht, dass sich immer mehr Menschen weder die Mieten noch leisten können, geschweige denn den Erwerb einer Immobilie.
Wohnungsbaugenossnschaften, die richtig ökologisch bauen und den sozialen Aspekt als Kern ihres handelns verstehen, wären m.M. nach die Lösung dieses Problems...
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Re: Zeit für Utopien

Beitrag von once » vor 1 Woche

John McCane hat geschrieben:
vor 1 Woche
Hatte dich dann falsch verstanden, sorry.

Gibt übrigens gerade noch eine andere Doku, die sich mit Kapitalismus auseinandersetzt.

System Error von Florian Opitz (Der große Ausverkauf) lief am 10. an.

Vielleicht schaffe ich es morgen zur Vorführung mit anschließender Diskussion mit dem Regisseur.
War heute Abend im Kino und habe mir den Streifen angesehen...kann dazu nur sagen: ansehen!
Mein beunruhigter Geisteszustand hat sich schon mal nicht verbessert...
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Re: Zeit für Utopien

Beitrag von Rushmore » vor 6 Tage

once hat geschrieben:
vor 1 Woche
Es gibt ein wunderbares Buch das ich nur empfehlen kann:
https://www.amazon.de/Aussteigen-Light- ... igen+light

Ein Zitat aus dem Buch:
"Die Alten lehren man soll Maß halten.
Welches Maß?
Das rechte Maß"

Ich suche nach dem rechten Maß für mich...
Mmh... das Buch interessiert mich. Werde ich mir wohl mal kaufen.
Na ja, das rechte Maß wird leider jede/r anders für sich auslegen. Da beginnt wohl die Schwierigkeit. Im Prinzip empfinde ich persönliche Freiheit als grossen, nicht zu unterschätzenden Wert im Leben. Er lässt sich allerdings auch dahingehend auslegen, dass man mit Offroadern kurz in den naheglegenen Supermarkt fährt, um sich eine Portion Reiss zu kaufen.
Hier wird es wohl wirklich nur zu Änderungen kommen, wie Nico Peach sagt: Krisen werden der Schrittmacher sein.
Verzicht ist für Menschen dermassen unsexy geworden, dass allein das Wort Ablehnung hervorruft.
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Re: Zeit für Utopien

Beitrag von Rushmore » vor 6 Tage

Onkel Wolfe hat geschrieben:
vor 1 Woche
A propos Genossenschaft. Weiß zwar nicht, ob das hier auch "zählt" ;) ,
aber bin schon lange "Genosse".

In ner örtlichen gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft im Grünen (Stadtrand zum Wald), wo ich auch seit Urzeiten wohne.
Das zählt doch wohl auch und da gehöre ich auch dazu und zwar genauso wie Du: Direkt neben dem ruhigen Wald und mit dem Fahrrad ein paar Minuten bis in die Stadt.
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Re: Zeit für Utopien

Beitrag von once » vor 6 Tage

Rushmore hat geschrieben:
vor 6 Tage
Onkel Wolfe hat geschrieben:
vor 1 Woche
A propos Genossenschaft. Weiß zwar nicht, ob das hier auch "zählt" ;) ,
aber bin schon lange "Genosse".

In ner örtlichen gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft im Grünen (Stadtrand zum Wald), wo ich auch seit Urzeiten wohne.
Das zählt doch wohl auch und da gehöre ich auch dazu und zwar genauso wie Du: Direkt neben dem ruhigen Wald und mit dem Fahrrad ein paar Minuten bis in die Stadt.
...also Nachbarn... :lol:
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Re: Zeit für Utopien

Beitrag von Onkel Wolfe » vor 6 Tage

once hat geschrieben:
vor 6 Tage
Rushmore hat geschrieben:
vor 6 Tage
Onkel Wolfe hat geschrieben:
vor 1 Woche
A propos Genossenschaft. Weiß zwar nicht, ob das hier auch "zählt" ;) ,
aber bin schon lange "Genosse".

In ner örtlichen gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft im Grünen (Stadtrand zum Wald), wo ich auch seit Urzeiten wohne.
Das zählt doch wohl auch und da gehöre ich auch dazu und zwar genauso wie Du: Direkt neben dem ruhigen Wald und mit dem Fahrrad ein paar Minuten bis in die Stadt.
...also Nachbarn... :lol:
Klar doch, Rushmore kommt immer rüber und haut mich immer an für Mehl, Milch und Butter ;) :mrgreen: .
Als netter Nachbar weise ich ihn natüüürlich nicht ab.... :D
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Re: Zeit für Utopien

Beitrag von Rushmore » vor 5 Tage

mortimer hat geschrieben:
vor 3 Wochen
Wieso denn Mehl??? :lol:
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Re: Zeit für Utopien

Beitrag von once » vor 4 Tage

John McCane hat geschrieben:
vor 1 Woche
Hatte dich dann falsch verstanden, sorry.

Gibt übrigens gerade noch eine andere Doku, die sich mit Kapitalismus auseinandersetzt.

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Und...hast du dir den Streifen angesehen?
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